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BAUKING
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Matthias Habedank
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Heizung
Moderne Wärme spart Energie
Egal ob Neu- oder Altbau: Mit einer aktuellen Heizungsanlage sparen Sie reichlich Energie. In fast jedem fünften Haushalt besteht dringender Handlungsbedarf, da der Gesetzgeber die Abgasgrenzwerte für alle Heizungsanlagen drastisch verschärft hat. Die alte Therme hat ausgedient, denn der Energieverbrauch ist um ein Vielfaches höher als bei modernen Systemen.
Die früher üblichen Konstanttemperaturkessel sind von Niedertemperaturkesseln abgelöst worden. In Abhängigkeit von der Außentemperatur wird die Vorlauftemperatur auf bis zu 40° abgesenkt. Damit steigt der Nutzungsgrad für eine energiesparende Heiztechnik. Der heutzutage vielfach eingesetzte Brennwertkessel ist wiederum eine Weiterentwicklung. Er erzielt gegenüber dem Niedertemperaturkessel eine noch geringere Schadstoffemissionen und eine bessere Brennstoffausnutzung. Ein Gas-Brennwertkessel kann problemlos in Ihren Wohnraum integriert werden. Die Modelle sind raumluftunabhängig und von geringer Größe.
Wählen Sie zwischen einer Gas- und einer Öl-Heizung: Gas fällt vor allem dadurch auf, dass es nicht auffällt: Denn Sie benötigen keine separate Lagervorrichtung. Gas ist bei entsprechender Versorgungslage immer verfügbar. Auch eine Gasheizung selbst beansprucht wenig Platz und lässt sich überall im Haus aufstellen. Modernste Technik bestehend aus einer modulierenden, wärme- und schallgedämmten Gasbrennwerttherme, oft auch kombiniert mit Solaranlagen.
Eine Öl-Heizung ist schnell montiert und extrem zuverlässig. Mit Öl nehmen Sie die Brennstoffbevorratung selbst in die Hand. Heizöl ist eine bewährte Alternative zu Gas.
- Holzpellets sind ein umweltfreundlicher und CO²-neutraler Brennstoff. Ein solches Zentral-Heizsystem hat vergleichsweise hohe Investitionskosten aber niedrige Verbrauchskosten.
- Mit Hilfe der Wärmepumpe wird der Umwelt (z.B. der Luft oder dem Erdreich) Wärme entzogen und für die Raumheizung nutzbar gemacht. Das zumeist elektrisch betriebene Gerät erreicht seine optimale Leistung bei niedriger Vorlauftemperatur. Die Anlagenkosten sind im Vergleich zur herkömmlichen Heizungsanlage hoch, im Betrieb ist die Wärmepumpe jedoch preiswerter.
- Das Nutzen der solaren Strahlungswärme für Heizung oder Wassererwärmung wird auch Solarthermie genannt. Es gibt Kombi-Anlagen, die zum einen für die Trinkwassererwärmung genutzt werden und zum anderen die Heizungsanlage unterstützen.
- Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird gleichzeitig Strom und Heizwärme erzeugt. Dies geschieht z.B. im Blockheizkraftwerk (BKHW). Bei der Erzeugung von Strom wird die Abwärme als Heizwärme in ein Nah- oder Fernwärmenetz gespeist. Die Technik ist effizienter und umweltfreundlicher als die herkömmliche Erzeugung von Energie.
Auch die Wahl der Heizfläche hat direkten Einfluss auf Ihre Heiztechnik. Wand- und Fußbodenheizungen haben eine hohe Abstrahlfläche und benötigen dadurch geringere Heiztemperaturen. Anlagen mit hoher Effizienz bei niedriger Vorlauftemperatur sind hier optimal - also der Brennwertkessel, die Wärmepumpe oder die Solaranlage.
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