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BAUFACH 2/11
Wohnungsbau-Impulse
Die europäische Politik mit der Öffnung der EU nach Osten bringt viele Chancen für Industrie und Wirtschaft mit sich – löst aber auch Sorgen und Bedenken aus. Speziell im Bauhandwerk ein noch sehr viel deutlicheres Thema. Das deutsche Baugewerbe rechnet für dieses Jahr mit einem Wachstum von 1,1 Prozent, fürchtet aber zugleich die ausländische Konkurrenz.
Mit der vollen Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den meisten östlichen EU-Staaten könnten zwischen 100.000 und 150.000 Bauarbeiter auf den deutschen Markt drängen. Hans-Hartwig Loewenstein, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), sieht daher auch einen deutlichen Wettbewerbsdruck für inländische Baubetriebe und ihre Beschäftigten, wenn dann zum 1. Mai 2011 die Arbeitnehmerfreizügigkeit und die Dienstleistungsfreiheit für mittel- und osteuropäische Staaten – mit Ausnahme von Bulgarien und Rumänien – ganz freigegeben wird. Wir haben daher auch die Situation der Bauwirtschaft und das Verhältnis zur EU für Sie ausführlich beleuchtet.
Dazu passend haben wir einen Blick auf den Wohnungsbau geworfen. Die Initiative „Impulse für den Wohnungsbau“ zeigt deutlich den Nachholbedarf in diesem Bereich. Mehr als 400.000 neue Wohnungen als Ersatz für den Bestand und als Vorgriff auf zukünftige Entwicklungen bei der Demografie und im Sinne einer umweltgerechten Energie-Effizienz sind nötig. Tatsächlich werden aber nur etwa die Hälfte gebaut. Die Hintergründe und damit verbundenen politischen Forderungen haben wir für Sie detailliert dargestellt.
Und schließlich analysieren wir noch die EU-Situation beim „Small Business Act“, der im vergangenen Jahr eine Revision erfuhr und kleine wie mittlere Betriebe in vielen Bereichen – etwa bei der Liquidität – breit unterstützen soll.
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