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BAUFACH 2/10

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BAUFACH 2/10

BAUFACH 2/10

Krise? Krise! Nein, das Wort heißt Chance! Denn die mittel- und langfristigen Konjunkturaussichten sind für das Baugewerbe eher rosig als schwarz. Und das ist kein Blick in die Kristallkugel, sondern fußt auf einem Thema, das bis dato eher mau behandelt wurde. Nachhaltigkeit – scheinbar ein Modewort und doch die Gelegenheit für die Baubranche, in den nächsten zehn Jahren bis 340 Milliarden Euro an Aufträgen anzustoßen.

Klima- und Ressourcenschutz sowie energieeffizientes Bauen und Sanieren werden eine klare „Win-Win“-Situation für Auftraggeber wie Auftragnehmer ergeben. Eines ist klar: Unsere Vorräte an fossiler Energie neigen sich dem Ende zu, viele Baustoffe werden immer wieder abgebaut statt recycelt. Und tatsächlich verbraucht das Bauwesen bis zu 50 Prozent aller auf der Welt verarbeiteten Rohstoffe. Hier gegenzusteuern und neue Märkte zu erschließen, wird der Umsatzbringer der nächsten Jahrzehnte sein.

Das stellten auch die Teilnehmer der Forschungsinitiative „Zukunft Bauen“ im Februar dieses Jahres fest. Deren Ergebnisse und Erkenntnisse haben wir – unteranderem – in mehreren Artikeln aufgegriffen und detailliert dargestellt. Damit das Bauhandwerk weiß, wo mögliche Defizite, aber vor allem Chancen zu suchen sind. Neben aller (guten Aus-) Sicht auf die Zukunft der Branche haben wir natürlich die momentanen Entwicklungen nicht aus den Augen verloren: Die Winter- und Dauerschäden an kommunalen Straßen sind ebenso ein Thema der aktuellen BAUFACH wie auch die Nachwuchssorgen im Handwerk und die derzeitige Beschlusslage beim Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk.

In dem Sinne: Gehen wir die Zukunft an!

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